Bürgerinitiative Weinböhla e. V.

Aktuelles

27.04.2017

Aktuelles zur Machbarkeitsuntersuchung Bahnlärm
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17.02.2017

Stellungnahme der BiW-Ge­meinderäte zum 3. Entwurf des Flächennutzungsplanes
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15.02.2017

Wie gut kennen Sie Weinböhla? Unser Fotorätsel auf dem aktuellen Flyer in der Weinböhla-Information
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22.12.2016

Aktuelle Schreiben zur MU Elbtal und Bearbeitung Sammelpetition im Bundestag
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13.11.2016

Gemeinderäte der BiW zum Tag der offenen Baustelle im advita Haus Waldhotel
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03.11.2016

Antwort des Landtages zu unserer Petition bezüglich der sächsischen Asylpolitik
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05.10.2016

Bundestagswahl 2017 - Gemeinsamer Spendenaufruf mit der BI Bahnemission-Elbtal e. V. zum Start neuer Aktionen für eine leise Bahn
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14.07.2016

Aktuelle Informationen zum Schutz gegen Bahnlärm:
Schreiben des BdM Dr. Thomas de Maiziére an unseren Bürgermeister.
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30.06.2016

22 Jahre BiW e. V. - Im Amtsblatt der Gemeinde berichtet die BiW bis zum Jahresende regelmäßig darüber, wie sie an brandaktuellen kommunalpolitischen Themen in der Gemeinde dran bleibt!
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10.05.2016

Sowohl die BiW-Gemeinderäte als auch das Mitglied der BiW Frau Dr. Wällnitz haben ihre Stellungnahmen zum 2. Entwurf des Flächennutzungsplanes bei der Gemeindeverwaltung abgegeben.
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02.05.2016

SZ-Leserbrief zur Mietwohnungsproblematik und zum Flächennutzungsplan.
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09.03.2016

Petition der BiW e. V. vom
29. Februar an den Landtag zu aktuellen Problemen der Asylpolitik
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Impressum

Bürgerinitiative Weinböhla e. V.
Vorstandsvorsitzende:
Cornelia Fiedler
Spitzgrundstraße 55
01689 Weinböhla


Internetpräsenz:
Elke Wällnitz

Fotos: U. Schwendt, E. Wällnitz

Aktualisierung: 22.12.2016

Machbarkeitsuntersuchung Elbtal zum Bahnlärm

Von Anwohnern der Schindlerstraße, Bahnhofstraße, Martinstraße und Berliner Straße erhielt die BiW e. V. die information, dass die Machbarkeitsuntersuchung Elbtal nunmehr vorliegt. Diesen Anwohnern räumte die Gemeindeverwaltung die Möglichkeit ein, sich zu den vorgeschlagenen Maßnahmen – Lärmschutzwand, Einbau lärmmindernder Geländerausfachungen und Aufbringen absorbierenden Verkleidungen im Bereich der Fußgängerunterführung – zu äußern.

Die BiW e. V. engagiert sich seit Jahren in Sachen Verkehrslärm und ist Mitglied der Lärmallianz Sachsen. Als aktive Bärgerinitiative haben wir jedoch weder die Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchung erhalten, noch wurden wir bisher in den Prozess einbezogen - obwohl vom Bundesminister Dr. Thomas de Maizére versprochen und diese bereits im März einer ausgewählten Zielgruppe, u. a. Bürgermeister betroffener Gemeinden, in einer Informationsveranstaltung vorgestellt wurde.

Wir haben ein anderes Verständnis von Bürgerbeteiligung. Und sind auch enttäuscht, dass es sich bei den vorgeschlagenen Maßnahmen um zwar zusätzlich zum gesetzlichen Lärmschutz ausgewählte, aber schon seit längerem – also vor der Machbarkeitsuntersuchung geplante – Lärmschutzmaßnahmen handelt. Von denen im Übrigen auch nur 15 % der betroffenen Anwohner profitieren werden.

Wir bleiben dran.
Und haben uns neben einer Pressemitteilung bereits schriftlich an Herrn Dr. Thomas de Maizière, an Frau Rüthrich von der SPD und unseren Bürgermeister, Herrn Zenker, gewandt. (s. Links)
Diesen Schreiben können Sie unsere ausführlichen Positionen und Forderungen zur Machbarkeitsuntersuchung im speziellen und zur Verminderung des Verkehrslärms in Weinböhla im Allgemeinen entnehmen.

C. Fiedler
Vorsitzende

Nachgefragt zum Lärmschutz ...

22.12.2016: Im Juli diesen Jahres hatten wir über das Schreiben des Mitglied des Bundestages, Herrn Dr. de Maiziére, an unseren Bürgermeister in Sachen Bahnlärm informiert. Wir haben uns sehr gefreut, dass unser gemeinsamer Kampf mit der BI Bahnemission Elbtal e.V. in Coswig Früchte getragen hat: Die Streckenabschnitte Coswig und Weinböhla wurden zusätzlich in die laufende Machbarkeitsstudie Elbtal (MU Elbtal) aufgenommen. Die von der DB Netz AG gegenüber dem Bundesminister zugesagte Einbeziehung von uns als ortsansässiger Bürgerinitiative erfolgte aber bedauerlicherweise nicht. Nunmehr liegen die Ergebnisse der Untersuchungen der Gemeindeverwaltung vor, aber leider noch nicht zur Veröffentlichung. Deshalb bitten wir mit Schreiben sowohl an Herrn Dr. de Maiziére als auch das Eisenbahnbundesamt darum, uns die Ergebnisse zur Verfügung zu stellen und in die weitere Diskussion einzubinden.

Offen ist auch noch eine Rückmeldung des Deutschen Bundestages. Der Petitionsausschuss des Sächsisches Landtages hatte zwei der Forderungen der Sammelpetition aus dem Jahr 2015 an den Bundestag weitergeleitet. Eine Antwort soll im März 2016 eingegangen sein, welche uns jedoch nicht vorliegt. Deshalb haben wir uns mit einem Schreiben an die Vorsitzende des Petitionsausschuss des Bundestages gewandt.


Antwort auf unsere Petition zur Asylpolitik

Das Thema Asyl beschäftigt uns alle seit spätestens 2015. Also Zeit, auch darüber einmal einige Zeilen aufzuschreiben. Nachdem wir mit vereinten Kräften, d. h. die Gemeindeverwaltung mit dem Gemeinderat, im Herbst vergangenen Jahres verhindern konnten, dass unser Waldhotel zur Asylunterkunft zweckentfremdet wird, mussten wir erleben, wie der bereits geschlossene real-Markt in Niederau zu einer Erstaufnahme­einrichtung (EAE) umfunktioniert wurde. Das Ortsbild änderte sich – und wir nahmen die Flächtlingswelle im Herbst vergangenen Jahres zum Anlass, uns im Februar 2016 als BiW e. V. mit einem Schreiben an den Petitionsausschuss des Sächsischen Landtages zu wenden und im Einzelnen um Abhilfe verschiedener Punkte zu bitten. Zwischenzeitlich liegt nunmehr auch die Antwort des Petitionsausschusses mit Schreiben vom 7. September d. J. vor.
Worum ging es in unserer Petition? Ausgehend von einer umfassenden Analyse der damaligen Statistiken diskutierten wir in unserer Mitgliederversammlung die Asylproblematik und stellten drei Forderungen auf:

  1. Eine transparente Informationspolitik: Dieser Punkt wird durch den Petitionsausschuss als erledigt betrachtet, da sich die Regierung leider nur für die Öffentlichkeitsarbeit des Freistaates zuständig sieht. Informationen zu Statistiken und zu aktuellen Fragen in den Landkreisen und Kommunen obliegt der kommunalen Selbstverwaltung.
  2. Eine flexiblere, auf die aktuellen Flüchtlingszahlen abgestimmte Verteilung der Asylbewerber: Auch dieser Punkt wird als erledigt betrachtet, wobei der Freistaat an der landesinternen Verteilung nach einem Schlüssel auf der Grundlage der Wohnbevölkerung festhält. Inwiefern die auf Grund dieses Schlüssels einem Landkreis zugewiesenen Asylbewerber auf ihre Kommunen – z. B. im vergangenen Jahr von ca. 90 Asylbewerbern zusätzlich zu den im real-Markt aufgenommenen Asylsuchenden in der Gemeinde Niederau – verteilt wird, liegt in der Entscheidungshoheit des Landkreises.
  3. Schließung temporärer Erstaufnahme­einrichtungen: Inzwischen befindet sich kein Asylsuchender mehr im real-Markt Niederau. Bedauerlich ist es, dass man auf Jahre einen Mietvertrag geschlossen hat, der jetzt evtl. eine neue Nutzung behindert. Damit ist zwischenzeitlich auch in diesem Punkt die Petition erledigt. Interessant wäre, wie viele Steuergelder monatlich für angemietete, aber nicht mehr genutzte Unterkünfte weiter zu zahlen sind. Zumal nach wie vor mit 9.399 Plätzen in den EAE mehr als das Vierfache gegenüber der aktuellen Belegung von 2.098 Asylsuchenden vorgehalten wird (s. Abbildung).

  4. Wir wollen unsere Aktivitäten in der Kommunalpolitik nicht nur auf Erfolge ausrichten, sondern Probleme aufzeigen und zu deren Lösung aktiv beitragen. Auch wenn der derzeitige Zustrom von Asylsuchenden in unseren Freistaat auf 1.100 Asylsuchende im Monat August gesunken ist, sehen wir die momentane Reduzierung der Integration auf Unterbringung als aktuelles Problem, welches es zu lösen gilt. In Weinböhla leben ca. 130 von insgesamt derzeit 31.422 in sächsischen Kommunen untergebrachten Asylbewerbern.

    Durch Unterstützung der ehrenamtlich Tätigen, durch Information der Bevölkerung, durch Schaffung erforderlicher Strukturen und Organisationen, um den sozialen Frieden im Ort zu wahren, können wir dazu beitragen. Im Übrigen setzen wir uns für die Integration aller Menschen – ob mit oder ohne Migrationshintergrund – in unserer Gesellschaft ein. Denn Integration heißt Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, dies schließt Bildung, Ausbildung, Arbeitsmarkt, Soziales und politische Partizipation ein.

    Das Antwortschreiben können Sie hier (PDF-Dokument, 2,51 MByte) herunterladen!

    Lärm macht krank!

    Bitte unterstützen Sie die aktuelle Spendenaktion für eine leise Bahn

    In den letzten Tagen haben viele Anwohner in der Nähe der Weinböhlaer Eisenbahnstrecken gemeinsame Post von der BI Weinböhla e. V. und der BI Bahnemission-Elbtal e. V. bekommen. Für das Wahljahr 2017 planen wir als Weinböhlaer Bürgerinitiative gemeinsam mit den Coswigern konkrete Aktionen mit Bundes-, Landes- und Kommunalpolitikern, aber auch Vertretern der Deutschen Bahn AG.
    Die BI Bahnemission-Elbtal e. V. übernimmt den Großteil der Kosten für die Veranstaltungen und finanziert diese vorrangig aus Spenden. Wir - die BiW e. V. - finanzieren uns ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und können nur einen geringen finanziellen Beitrag als Verein leisten. Deshalb unterstützen wir aktiv die aktuelle Spendenaktion, um Raummiete, Ausstellungstücke und ein Lärmmobil für die Aktion zum internationalen "Tag gegen Lärm" sowie eine Veranstaltung kurz vor der Bundestagswahl 2017 in Weinböhla zu finanzieren.
    Deshalb rufen wir alle Weinböhlaer – auch wenn Sie nicht direkt vom Bahnlärm betroffen sind – auf, sich an der Spendenaktion zu beteiligen.
    Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung – denn nur gemeinsam sind wir stark!

    Cornelia Fiedler
    Vorsitzende der BiW e. V.

    Nähere Informationen erhalten Sie hier: Presseinformation der BI Bahnemission-Elbtal e.V. und Gemeinsamer Brief der beiden Bürgerinitiativen.
    Bitte beachten Sie, dass die Spendenbeteiligungen ausschließlich von der BI Bahnemission-Elbtal e. V. als Empfänger der Spende ausgestellt werden können. Wenden Sie sich daher per Mail an kontakt dot bi-elbtal.de oder telefonisch unter der Rufnummer 03523 / 878 24 14.
    (Foto: BI Bahnemission-Elbtal e. V.)

    Aktuelle informationen zum Lärmschutz

    Das Mitglied des Bundestages, Herr Bundesminister Dr. Thomas de Maiziére, hat unseren Bürgermeister, Herrn Siegfried Zenker, über den aktuellen Stand hinsichtlich der Maßnahmen zum Lärmschutz in Weinböhla informiert:
    Neben den Verlängerungen der Lärmschutzwände an der Sachsenstraße sind im Rahmen der Ausbaumaßnahmen keine weiteren Maßnahmen für Weinböhla vorgesehen. Darüber hinausgehende Maßnahmeplanungen sollen deshalb im Rahmen der schon laufenden Machbarkeitsstudie Elbtal (MU Elbtal) erfolgen. Verantwortlich zeichnet das Ingenieurbüro Obermeyer. Die DB Netz AG hat dem MdB Herrn Bundesminister versichert, dass das beauftragte Ingenieurbüro die Forderungen betroffener Bürgermeister und ortsansässiger Bürgerinitiativen - "soweit möglich" - bei den Untersuchungen berücksichtigt.
    Das Schreiben können Sie hier herunter laden.
    Wir hoffen, den Minister beim Wort nehmen zu können, dass wir als ortsansässige Bürgerinitiative einbezogen werden. Wir werden unsere Bürger und Wähler regelmäßig in geeigneter Weise informieren!

    Perspektivisch leiser in Weinböhla?

    Im Mai stellten sich Frau Fiedler, Vorsitzende der BiW e. V. und Gemeinderätin, und Frau Dr. Wällnitz, Mitglied der BiW e. V., den Fragen der Lokalredakteurin der Sächsischen Zeitung. In den Weinböhla-Informationen Nr. 9 und 10 berichtet die BiW e. V. ausführlich über diesen Vororttermin und ihre Aktivitäten für ein leiseres Weinböhla.
    Dass mit dem Bau der Lärmschutzwände an der Berliner Straße das Problem des Zuglärms bei weitem nicht gelöst ist, zeigt die im SZ-Artikel zitierte Meinung der Deutschen Bahn (DB): Mit Abschluss der Arbeiten an den Schallschutzwänden gibt es keinen weiteren Anspruch mehr auf Schallschutzmaßnahmen in Weinböhla! Da gilt es weiter Druck auszuüben, auch wenn man mit der Umrüstung der Güterwagen laut DB im Plan liegt - zum Ende des Jahres werden rund die Hälfte aller Wagen leiser sein, bis Ende 2020 alle.

    Fazit: Was bringen Lärmschutzwände nun perspektivisch in Zukunft wirklich?

    Aus Sicht der BiW e. V. jedenfalls keinen ausreichenden Lärmschutz, weil es sich um passive und damit punktuelle Maßnahmen handelt. Profitieren können lediglich direkte Anwohner. (Schön wäre es, wenn der DB noch eine Begrünung der Schallschutzwände gelingen würde. Insbesondere im Interesse der Anwohner, die - wie im Foto zu sehen ist - den Blick auf eine unschöne, weil zum Teil schon beschmierte Wand hinnehmen müssen.)
    Wir als Interessenvertretung aller Weinböhlaer wollen unser Engagement nicht nur auf den Bahnlärm bezogen wissen, wir widmen uns dem komplexen Thema Vekehrslärm. Die BiW-Fraktion setzt sich deshalb im Gemeinderat dafür ein, dass die Gemeinde Weinböhla einen Lärmaktionsplan aufstellt und den Vekehrslärm als Gesamtlärm von Straße und Eisenbahn betrachtet. Auch wenn es Geld für Planungsleistungen kostet - aus unserer Sicht gut angelegtes Geld. Jeglichen Lärm muss man komplex beurteilen und alle rechtlichen Grundlagen politischer Einflussmöglichkeiten bis hin zu Gesetzesänderungen im Interesse der Bürger nutzen - von der Gemeinde über den Kreistag, Landtag und Bundestag bis zur Europäischen Union.

    Die vollständige (redaktionell auf die Ausgaben Nr. 9 und 10 aufgeteilte) Veröffentlichung in der Weinböhla-Information können Sie hier herunterladen.
    Wenn auch Sie uns bei unserem Kampf gegen Verkehrslärm und bei unserem Ziel der Entwicklung einer Verkehrskonzeption für Weinböhla unterstützen wollen, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme .

    SZ-Artikel zum Flächennutzungsplan

    Seit 20 Jahren könnten hier an der Reichsstraße sechzehn Drei-Raum-Wohnungen genutzt werden ...

    Neben den BiW-Gemeinderäten hat sich auch das BiW-Mitglied Frau Dr. Wällnitz mit dem Entwurf des Flächennutzungsplanes für Weinböhla ausführlich auseinandergesetzt und ihre Meinung – insbesondere zur Problematik des Mietwohnungsbestandes in der Gemeinde – in einem Leserbrief an die Sächsische Zeitung zum Ausdruck gebracht:

    "Elke Wällnitz schreibt zum Artikel 'Der letzte Schandfleck verschwindet' vom 6. April: Es tut sich etwas im Zentrum von Weinböhla. Am Durchgang zur Rathausstraße wird gebaut. Der letzte Schandfleck im Ortskern, nicht im Ort, verschwindet. Ich persönlich finde es schade, dass die Gemeinde die Ruinen verkauft hat und sich damit die Chance vergab, anstelle von drei Reihenhäusern in der alten Scheune Mietwohnungen zu bauen. Der Mangel an Mietwohnungen in Weinböhla hat den Markt leer gefegt - Angebot und Nachfrage funktionieren marktwirtschaftlich gut. Im Januar wurde z. B. eine Mietwohnung im sanierten Altbau für 8,15 Euro Kaltmiete angeboten. Leider kein Einzelfall. Und da ist in Abhängigkeit von der Wohnungsausstattung und Lage noch Luft nach oben. Da lohnt es natürlich für viele in der "eigentumsbildenden" Altersgruppe von 30 bis 50 Jahren lieber zu bauen. Ziehen vielleicht deshalb so viele junge Menschen aus Weinböhla weg? Eine Frage, die sich auch stellt, wenn man sich mit dem Entwurf des Flächennutzungsplanes der Gemeinde näher beschäftigt. Lediglich 265 der insgesamt 2.895 Wohngebäude in der Gemeinde sind Mehrfamilienhäuser. Die im neuen Entwurf - zum Teil wesentlich vom Vorentwurf aus dem Jahr 2015 abweichenden - Neuausweisungen von Wohnbauflächen lässt die Fortsetzung des ungebremsten Baus von Einfamilienhäusern im Ort vermuten. Noch bis zum 4. Mai kann jeder Einwohner Einsicht in die neuen Pläne der Gemeinde nehmen, auch über die Webseite der Gemeinde. Sicher interessant für Anlieger der Straßen, die nun aus den den ursprünglich geplanen Wohnbauflächen wieder heraus genommen wurden. Da Entscheidungen für die nächsten 20 bis 25 Jahre getroffen werden, hoffe ich auf eine rege Bürgerbeteiligung in dieser wichtigen Frage, wie sich unsere Gemeinde weiter entwickeln soll."
    (Veröffentlicht in der Sächsischen Zeitung am 2. Mai 2016)

    Die ausführliche Stellungnahme von Frau Dr. Wällnitz können Sie hier als pdf-Dokument herunterladen.

    Petition zu aktuellen Problemen der Asylpolitik

    Die BiW will ihre Aktivitäten in der Kommunalpolitik nicht nur auf Erfolge ausrichten, sondern Probleme aufzeigen und zu deren Lösung aktiv beitragen. Der derzeitige Zustrom von Asylsuchenden in unser Land und die momentane Reduzierung der Integration auf Unterbringung sind aktuelle Probleme, die es zu lösen gilt. Aus Sorge um die Wahrung eines friedlichen und humanen Miteinanders in unserem Land hat sich die BiW mit Schreiben vom 29.02.2016 an den Petitionsausschuss des Sächsischen Landtags gewandt.
    In folgenden drei Punkten wird um Abhilfe gebeten:

    1. Verständnis braucht Information. Wir bitten daher um eine transparentere Informationspolitik, einschließlich Statistiken zu den Fragen des Asyls im Freistaat, aber auch in den Landkreisen und Kommunen.
    2. Integration vor Ort umfasst mehr als eine räumliche Unterbringung. Die zentrale Unterbringung in (Massen-)Unterkünften birgt die Gefahr der Entwicklung von Parallelgesellschaften. Wir fordern daher eine flexiblere, auf die Flüchtlingszahlen abgestimmte Verteilung der Asylbewerber auf die Landkreise und kreisfreien Städte sowie Kommunen.
    3. Die Anzahl in Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE) unterzubringender Asylsuchender ist seit Dezember erheblich gesunken: Im Januar waren es 5.146 Asylsuchende, im Februar 4.273 (Stichtag 24.02.2016). Dennoch hält der Freistaat Sachsen 17.333 Plätze in EAE vor. Wir fordern deshalb die Schließung der temporären, sich in Turnhallen und ehemaligen Einkaufsmärkten - wie dem real in Niederau - befindlichen EAE.

    Das ausführliche Schreiben können Sie HIER als PDF-Dokument herunterladen.


    Im Diagramm sind die Anzahl der monatlich nach Sachsen kommenden Asylsuchenden, der jeweils in den Erstaufnahmeinrichtungen (EAE) untergebrachten Asylsuchenden und der vorgehaltenen Kapazitäten in EAE von Januar 2015 bis Januar 2016 dargestellt. ((Quelle: http://www.asylinfo.sachsen.de/ankommen-und-asylverfahren.html, Abruf am 02. März 2016)

    Ergebnisse der Sammelpetition gegen Verkerhrslärm

    Im Mai 2015 übergaben Vertreter der Sächsischen Lärmallianz unter Beteiligung unserer Bürgerinitiative Weinböhla e. V. der Vorsitzenden des Petitionsausschusses und dem Präsidenten des Sächsischen Landtages die Sammelpetition "Gesund leben ohne Verkehrslärm! Wir für Sachsen." Nun liegen der Beschluss und abschließende Bericht des Sächsischen Landtages vor.
    Was haben wir gemeinsam mit den in der Lärmallianz zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen erreicht?

    Auch wenn vier der von uns gestellten sieben Forderungen gegenwärtig nicht abgeholfen werden konnte, so hat sich die hohe Beteiligung an der Petition mit insgesamt 7.848 Unterschriften, davon 656 aus Weinböhla, gelohnt:

    1. Unsere Forderung nach Verbesserung der Gesetze zum Schutz der Bürger und zum Rechtsanspruch auf Lärmschutz auch bei Bestandsstrecken sowie die Forderung nach der Errichtung von Messstationen an den verkehrsreichsten Güterzugstrecken wurden dem Deutschen Bundestag zugeleitet.
    2. Die speziell auf den Straßenlärm bezogenen Forderungen der Petition sind für Weinböhla besonders interessant. Aus Sicht des Landtages stellen u. a. Tonnage- und Geschwindigkeits- begrenzungen ausreichende regulierende Maßnahmen für den LKW-Durchgangsverkehr in Wohngebieten dar. Die BiW e. V. wird daher ihre langjährige, bisher leider erfolglose, Forderung nach einer Tonnagebegrenzung für die Hauptstraße erneut stellen. Überschreitungen von Geschwindigkeitsbegrenzungen lassen sich mit Tempotafeln deutlich verringern, wie Messungen des "Bündnisses Verkehrsentlastung Elbtal" in Radebeul gezeigt haben. Deshalb regte die BiW-Fraktion bereits in der Gemeinderatssitzung im Mai 2014 die Anschaffung von Tempotafeln für Weinböhla an. Danke an die Gemeindeverwaltung, dass demnächst diese Tafeln an drei Standorten installiert werden.
      Um den Straßenlärm weiter zu verringern, wird sich die BiW e. V. für die im Bericht des Landtages dargestellte Möglichkeit der Aufbringung von lärmminderndem Asphalt für die Hauptstraße im Rahmen einer vorübergehenden Experimentierklausel einsetzen. Damit 79 dB - wie zur Aktion der BiW e. V. anlässlich des Tages gegen Lärm auf der Hauptstraße gemessen - nicht mehr vorkommen!
    3. Da die Lärmaktionsplanung nach geltendem Recht bereits erfolgt, konnte der Forderung nach einer unverzüglichen Lärmkartierung nicht abgeholfen werden. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative Bahnemission Elbtal e. V. werden wir weiter darum kämpfen, dass die Sanierungsabschnitte der Bahnstrecken in Weinböhla eine gleiche Priorität erhalten wie in Coswig und Niederau.
      Eng im Zusammenhang damit steht die Forderung nach Aufstockung des Budgets für den Lärmschutz, welcher derzeit auch nicht entsprochen werden kann. Freiwillige Leistungen der Lärmsanierung - ob an Bahnstrecken oder Straßen - richtet sich momentan nach Kassenlage. Es ist aber vorgesehen, die Eisenbahn-Sanierungs-Abschnitte in Coswig und Weinböhla als gesonderte Maßnahmen zur Lärmsanierung in das Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes aufzunehmen.
    Danke an alle Weinböhlaer Bürger, die uns bei dieser Petition aktiv unterstützt haben! Eine zusammenfassende ausführlichere Darstellung zu den Ergebnissen unserer Petition finden Sie hier als PDF-Dokument.

    Arbeitsschwerpunkte ab 2016

    Neben den Informationen zur letzten Gemeinderatssitzung am 23. September und zur Tagesordnung der nächsten Sitzung am 28. Oktober wurde in der letzten Mitgliederversammlung des Jahres 2015 am 26. Oktober die Bürgermeisterwahl ausgewertet, insbesondere hinsichtlich der zukünftigen Arbeitsschwerpunkte der Bürgerinitiative BiW e. V. Die Vorsitzende sieht den Wahlkampf und die Unterstützung der Lärmallianz ganz besonders in diesem Jahr in engem Zusammenhang. Als in personell eher kleiner Besetzung bringt uns die Zusammenarbeit mit der BI Bahnemission-Elbtal e. V. voran und gemeinsam können wir den lärmgeplagten Weinböhlaern helfen, die in dieser Angelegenheit keinen weiteren Ansprechpartner im Ort haben.
    Im Ergebnis der Diskussion zeigt sich, dass die BiW e. V. in den nächsten Jahren Ansprechpartner für die Bürger zu folgenden wichtigen Schwerpunktthemen sein wird:

    1. Entwicklung eines vernünftigen Verkehrskonzeptes für die Gemeinde, einschließlich Engagement gegen Verkehrslärm
    2. Erstellung des neuen Flächennutzungsplanes
    3. Kommunalabgaben, insbesondere die Problematik Gebühren im Sanierungsgebiet
    4. Integration von Asylbewerbern mit Bleiberecht in das Gemeindeleben und bei Problemen in der Asylpolitik allgemein
    5. Kooperation mit anderen Vereinen

    Wir denken, dass unsere Bürger insbesondere bei diesen Themen Rat und Hilfe suchen.
    Die Gemeinderäte der BiW wollen sich vorrangig diesen Themen widmen.
    Deshalb soll die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt und im Jahr 2016 ein neues System der Mitgliedschaft eingeführt werden.
    Die Kommunikation mit allen Bürgerinnen und Bürgern ist wichtigste Grundvoraussetzung bei der Lösung kommunalpolitischer Probleme, welche entscheidend zur Weiterentwicklung unserer Gemeinde beiträgt.

    Wir distanzieren uns vom Fackel- und Laternenumzug in Weinböhla!

    Auf einem Plakat in der nähe des EDEKA-Marktes in Weinböhla rief die "Bürgerinitiative zum Fackel- und Laternenumzug am Freitag-Abend auf". Wir als Bürgerinitiative Weinböhla e. V. distanzieren uns ausdrücklich sowohl von diesem Plakat (s. Foto) als auch von dem Fackel- und Laternenumzug. Wir erwarten, dass sich die Initiatoren solcher Veranstaltungen auf ihren Plakaten auch eindeutig zu erkennen geben. Eine "Bürgerinitiative" als solche gibt es in Weinböhla nicht! Morgen soll der nächste unsägliche "Fackelzug" gegen Asylmissbrauch statt finden. Wir rufen alle Weinböhlaerinnen und Weinböhlaer auf, sich der Initiative "Weinböhla hilft!" anzuschließen und Freitag Abend wieder gegen 18:30 Uhr am Kirchplatz mit Kerzen ein Zeichen für Frieden, Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe zu setzen!

    Postkartenaktion in Sachen Bahnlärm

    Die BI Weinböhla (BiW) setzt sich gemeinsam mit der BI Bahnemission-Elbtal e. V. und der BI Stille Schiene Hockenheim e. V. (BISS) im Rahmen einer kreativen Postkartenaktion gegen die Bevormundung des Bundesverkehrsministeriums durch die EU ein. Die neue EU-Kommissarin Violeta Bulc hat sich an Bundesverkehrsminister Dobrindt gewandt und ihn vor einem Alleingang für das Fahrverbot von lauten Güterzügen gewarnt. Rein rechtlich seien Fahrverbote sowohl nach deutschem Recht als auch nach EU-Recht möglich, wie der Passauer Rechtswissenschaftler Prof. Urs Kramer kürzlich in einem Gutachten bestätigte. Darüber hinaus können die Mitgliedstaaten eigenständig regulierende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung einleiten, solange diese für alle gleichermaßen gelten. Nach jahrelangem, zähem Ringen der Bürgerinitiativen hat sich erstmals eine Bundesregierung für die Durchsetzung ordnungspolitischer Maßnahmen bekannt. Bis 2016 soll die Hälfte aller in Deutschland verkehrenden Güterwaggons umgerüstet sein und ab 2020 darf kein Güterwaggon mehr mit Graugussbremsen fahren.
    Die BI Bahnemission-Elbtal e. V., die BI Weinböhla (BiW) und die BI Stille Schiene Hockenheim e. V. (BISS) vertreten die Auffassung, dass die EU kein Recht hat in die Regelungen unseres Landes zur Senkung des Bahnlärms einzugreifen.

    Deshalb erhielten Anfang November alle Abgeordneten des EU-Parlaments und des Bundestages die in der Abbildung dargestellte Postkarte mit folgendem Text:

    "Sehr geehrte(r) Abgeordnete(r),
    liegt Ihnen eine starke Wirtschaft und das gesundheitliche Wohl aller Europäer am Herzen? Uns Europäern ist es wichtig, dass alle Bürger in Europa eine gesunde Zukunft haben. Von zentraler Bedeutung ist dabei eine gesunde Verkehrspolitik. Daher unterstützen wir die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene.
    In den letzten Jahren hat daher der Verkehr auf der Schiene stark zugenommen. Leider fahren immer noch zu viele veraltete und lärmende Güterzüge. Diese machen Millionen von Menschen krank. Die WHO bestätigt: Durch krankmachenden Lärm fehlen der europäischen Wirtschaft jedes Jahr 2,2 Millionen Arbeitstage. Diese führen zu erheblichen Kosten in den Unternehmen und Sozialsystemen.
    Die Schweiz und Deutschland haben dieses Problem erkannt. Ab 2020 sollen keine lauten Güterzüge mehr in diesen beiden Ländern fahren. Dies wird von den seit Jahrzehnten lärmgeplagten Bürgern begrüßt. Jetzt fordert die EU-Kommissarin Bulc den deutschen Verkehrsminister auf, diese Regelung zu verschieben. Uns ist es wichtig, dass Europa gemeinsam vorangeht. Doch jedes ungenutzte Jahr schwächt die Bürger – schwächt die Wirtschaft – schwächt Europa. Bitte setzen Sie sich für die Gesundheit aller lärmgeplagten Europäer ab 2020 ein.

    Bürgerinitiative Bahnemission-Elbtal e. V."
    (Copyright Postkarte: kuzma - 123rf.com und picsfive - 123rf.com; Dank an die BI Bahnemission-Elbtal e. V. für die Initiative und Umsetzung dieser Aktion!)

    2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes

    Die Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamt (EBA) betrifft auch unsere Gemeinde. Wir als Bürgerinitiative Weinböhla e.V. haben im Namen der 656 Unterzeichner der Onlinepetition "Gesund leben ohne Verkehrslärm! Wir für Sachsen." an der 1. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung im Frühjahr teilgenommen. Darüber hinaus nutzten 59 Weinböhlaer die Möglichkeit, den Online-Fragebogen direkt auszufüllen. Die Ergebnisse der 1. Phase liegen nunmehr vor und stehen zusammengefasst HIER zur Verfügung. Für zwei der drei Bahnstrecken durch Weinböhla wurde im Ergebnis der Lärmkartierung die Priorität von 1,39 bzw. 0,93 ermittelt. Je größer diese Zahl, umso größer die Chance für die Umsetzung von Lärmminderungsmaßnahmen im Rahmen der freiwilligen Lärmsanierung.

    Vergleicht man die Weinböhlaer Werte mit denen für Coswig und Niederau sowie dem größtmöglichen Wert von 5,42 so braucht es weiterhin viel Engagement! Denn die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung zeigen, dass die Weinböhlaer ebenso vom Bahnlärm betroffen sind, wie die Coswiger. Auch wenn es das Ergebnis des Eisenbahn-Bundesamtes leider so nicht widerspiegelt.
    Deshalb bitten wir unsere Einwohner, auch an der 2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung mitzumachen. Dies ist bis zum 15. Dezember 2015 – wieder online unter der Homepage des EBA – möglich. Alternativ können Sie den ausgefüllten Fragebogen auch per Post oder Fax an die Redaktion Lärmaktionsplanung schicken. Wir hoffen darauf, dass die Gemeinde den Fragebogen mit der nächsten Weinböhla-Information zur Vefügung stellt.
    Gern stellen wir Ihnen den Fragebogen in Papierform am 8. Dezember 2015 zur Verfügung, helfen Ihnen auch beim Ausfüllen und beantworten Ihre Fragen. Dafür stehen Ihnen an diesem Tag, ab 16:30 Uhr, im Rathaus/Seitengebäude 1. OG, Mitglieder unserer Bürgerinitiative zur Verfügung.

    Zum Thema "Waldhotel"

    In den vergangenen Jahren wurden erhebliche Ausgaben für Bildung und Sport sowie für die Schaffung einer leistungsfähigen Infrastruktur getätigt.
    Das Ergebnis kann sich sehen lassen! 
    Dass das Elblandhotel durch "advita" für die Senioren- und Behindertenbetreuung umgenutzt werden konnte, war ein echter Glücksfall, doch diese Kapazität deckt eben nicht den Bedarf. Verschiedene Anfragen und Absichtserklärungen von entsprechenden Unternehmen, in Weinböhla weitere Möglichkeiten für altersgerechtes Wohnen zu schaffen, wurden jedoch trotz Zustimmung der Gemeinde Weinböhla aus verschiedenen Gründen leider nicht realisiert. Deshalb fand der Vorschlag des Bürgermeisters, nicht nur im Gemeinderat, sondern auch unter den BiW-Mitgliedern, von Anfang an große Zustimmung, mit dem Besitzer des Waldhotels überein zu kommen, damit das Waldhotel für altersgerechtes Wohnen genutzt werden kann. Diesem Vorschlag wurde in der Gemeinderatssitzung am 23.09.2015 mehrheitlich zugestimmt.

    Die Bürgerinitiative Weinböhla e. V. war sehr schockiert, dass der Kreistag des Landkreises Meißen den Vorschlag der Gemeinde Weinböhla nicht mitgetragen hat, mit der Erweiterung der bereits vorhandenen Asylunterkunft am Querweg in Weinböhla weitere Kapazitäten zu schaffen, um damit das Waldhotel der Nutzung für Senioren zum betreuten Wohnen zuführen zu können.
    Wir haben deshalb jede Fraktion des Kreistages in Form eines Schreibens um Akzeptanz und Unterstützung des vom Bürgermeister vorgeschlagenen Weges gebeten, welcher von den meisten Gemeinderäten Weinböhla's unterstützt wurde. (Link zum Schreiben)
    Leider zeigte sich bei der Abstimmung im Kreistag, dass weder unser Appell, noch ein entsprechender Änderungsantrag der CDU-Kreistagsfraktion die erforderliche Mehrheit fanden.
    Von den anonymen Anschuldigungen gegen den stellvertretenden Bürgermeister Herrn Arnold distanzieren wir uns ausdrücklich.

    Epilog: Lange ist es her - ca. 16 Jahre: Als die BiW sich dafür einsetzte, die zum Teil existenzgefährdenden Abwasserbeiträge von den Bürgern abzuwenden, wäre es unsinnig gewesen, diese rigoros abzulehnen und gleichzeitig zu fordern, dass die bestehenden niedrigeren Gebühren beibehalten werden! Mit solchen Ideen - ohne jeglichen wirtschaftlichen Sachverstand - hätte keine Lösung gefunden werden können. Wem nützt es, jegliche Alternativvorschläge abzulehnen?

    Weinböhlas Künstler sind nicht willkommen!

    zum Leserbrief von Herrn Dr. Friedrich Richter am 08.06.2015 in der SZ


    Mit zeitlicher Verzögerung und nach vielen Gesprächen mit Weinböhlaer Bürgern zum Thema Künstlermarkt möchte auch ich mich dazu äußern.
    Niemand kann verstehen, was aus unserem schönen montmartreähnlichen Künstlermarkt geworden ist. Ich selbst war sehr verblüfft, dass ich in diesem Jahr vor verschlossenem Tor des Keulschen Hofes stand, dessen Inhaberin den Künstlermarkt seinerzeit mit ins Leben gerufen hatte. Mit wundervollen Ideen, viel Liebe und übergroßem Engagement wurde dieser Markt jedesmal organisiert. Auch ‚Freizeit-Künstlern‘ bot man eine Plattform, es war auch sicher so gewollt, dass sich Laienkünstler neben ‚großer Kunst‘ präsentieren können. Alle hatten Spaß und die Besucher dieses Marktes konnten neben ‚Kunst bestaunen‘ auch mal an flohmarktähnlichen Ständen stöbern. Es gab von Allem etwas! Von Nah und Fern reisten Besucher an, für viele war der Künstlermarkt Anfang Juni ein fester Termin im Kalender eines jeden Jahres. Das besondere Flair reizte! Viele wahre Künstler hatten sicher kein Problem, ihre wirklich tollen Werke neben denen der Laien auszustellen und mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, vielleicht auch bei einem schönen Glas Wein.

    Die Eröffnungsrede zum Künstlermarkt in diesem Jahr von Herrn Thomas Gerlach (?), welche er im Zentralgasthof hielt (!) und die man im Internet nachlesen kann, ließ mich zu der Erkenntnis kommen, was letzten Endes zur ‚Verstümmelung‘ unseres schönen Künstlermarktes geführt haben könnte.
    Der Fest- und Heimatverein Weinböhla hat es lt. Herrn Gerlach übernommen, die Nähe zur Kunst "zu kultivieren und dem Künstlermarkt einen eigenen Charakter aufzuprägen" und "Die meisten freilich sind doch eher an Freibier und Bockwurscht interessiert, als an Picasso oder Manfred Beyer".
    Was will uns der Künstler damit sagen? Wir Weinböhlaer – eine Spezies von bockwurstessenden Kunstbanausen?
    In Radebeul gibt es einen Grafikmarkt, Meißen hat sein Kunstfest – alle Events haben ihre ganz spezielle Atmosphäre. Uns in Weinböhla will man jetzt zeigen, wie es besser gehen kann. Ich bin gespannt, wie viele sich im nächsten Jahr die ‚hohe Kunst‘, dann wahrscheinlich nur noch im Zenti, anschauen wollen!
    Es wäre schade, wenn eine schöne Tradition – von der unser Erholungsort nun einmal auch lebt – stirbt.
    Cornelia Fiedler


    Antwortschreiben des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA)

    Mit Schreiben vom 9. Juli 2015 des EBA erhielten wir folgende Antwort:
    "Wir versuchen die Stellungnahme der Bürgerinitiative Weinböhla e. V. im ersten Entwurf des Lärmaktionsplans, der voraussichtlich im Laufe dieses Jahres veröffentlicht wird, zu berücksichtigen. ... Ziel des Pilot-Lärmaktionsplans ist es, als Planungsinstrument den Ist-Zustand erstmalig bundesweit zu dokumentieren. So erhalten die Entscheidungsträger einen exakteren Überblick über die bestehende Lärmbelastung, als dies bisher der Fall ist. Der reguläre Einstieg in die Lärmaktionsplanung erfolgt mit der ersten vom EBA gesetzlich geforderten Lärmaktionsplanung, für das Jahr 2018."     Wir bleiben dran!

    Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes

    Die Öffentlichkeitsbeteiligung zur Lärmaktionsplanung ist abgeschlossen. Wir danken allen Weinböhlaerinnen und Weinböhlaern, die sich daran beteiligt haben. Auf Initiative der BiW-Gemeinderäte Frau Fiedler und Frau Grumbach hat auch unser Bürgermeister mit Schreiben vom 8. Juni an das Eisenbahn-Bundesamt die besonders hohe, aus dem Eisenbahn-Verkehrslärm resultierende Lärmbetroffenheit ausführlich begründet.
    Auch wir, die BiW, haben uns als Verein an dem Verfahren beteiligt. In unserer Gemeinde leben mit 36,4 % Einwohnern über 60 Jahren sehr viele ältere Bürger. Für diese stellt die Online-Befragung ebenso wie für jüngere Einwohner ohne Internetzugang ein Hindernis dar. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Gemeindeverwaltung für diese Bürger die Möglichkeit zur persönlichen Teilnahme geschaffen hätte.
    Wir haben im Namen der 656 Lärmbetroffenen, die sich an der Peition der Lärmallianz Sachsen beteiligten, die Antworten der Online-Befragung an das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) gesandt. Das Schreiben können Sie hier als pdf-Dokument herunterladen.
    Auf der Internetseite des EBA kann die aktuelle Lärmkarte für Weinböhla eingesehen werden

    Bürgermeister im 1. Wahlgang gewählt

    Die BiW e. V. gratuliert Herrn Zenker zur Wahl als Bürgermeister von Weinböhla und wünscht ihm für die siebenjährige Amtszeit viel Erfolg!
    Dank auch an unsere Kandidatin, Frau Dr. Wällnitz, die mit 19,7 % den zweiten Platz der BiW e. V. in der Kommunalpolitik erfolgreich verteidigen konnte. Vergleicht man die Wahlergebnisse mit denen zur Gemeinderatswahl im vorigen Jahr, so konnte die BiW e. V. ihren Stimmenanteil um 3,3 % erhöhen: Zur Gemeinderatswahl 2014 erreichten die Kandidaten der gemeinsamen Liste BiW e. V. und VVEW einen Stimmenanteil von 20,0 %, wobei 16,4 % auf die neun Kandidaten der BiW e. V. entfallen.

    Ein Wermutstropfen bleibt die geringe Wahlbeteiligung. Auch wenn 59,6 % der Wahlbeteiligten ihr Wahlrecht wahrgenommen haben, so stellen die Nichtwähler mit 40,4 % leider die Mehrheit gegenüber den 31,8 % der Stimmen von Herrn Zenker (bezogen auf alle Wahlbeteiligten). Wir hoffen, dass es uns gemeinsam mit dem neuen Bürgermeister im Gemeinderat gelingen wird, die Bürgerbeteiligung zu stärken und damit auch die Wahlbeteiligung.
    Ihre Cornelia Fiedler

    Damit Weinböhla Erholungsort bleibt ...

    Der Bürgermeister hat die BiW informiert, dass sich bis zum 30. Juni 2015 (Termin wurde verlängert) vom Bahnlärm betroffene Bürgerinnen und Bürger am öffentlichen Beteiligungsprozess zur Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes zu ihrer persönlichen Lärmsituation äußern können.
    Dies ist - leider ausschließlich - unter der Internetadresse http://www.laermaktionsplanung-schiene.de möglich.
    Sie können sich hier die von der BI Bahnemission Elbtal e. V. zur Verfügung gestellte Ausfüllhilfe herunter laden.

    Es ist wichtig, dass auch möglichst viele Weinböhlaerinnen und Weinböhlaer über diesen Weg ihre Rückmeldung zur Belästigung durch den Schienenlärm geben. Damit kann gegenüber den Verantwortungsträgern beim Bund der dringende Handlungsbedarf entlang der Haupteisenbahnstrecke Dresden - Berlin im Ortsbereich Weinböhla sehr deutlich klar gemacht werden.
    Helfen Sie mit, dass Weinböhla in die Lärmaktionsplanung der Bahn aufgenommen wird!
    Unabhängig davon richtet sich die Petition "Gesund leben ohne Verkehrslärm! Wir für Sachsen." an den Sächsischen Landtag und damit die Landespolitiker. Danke für die aktive Beteiligung!


    28.05.2015: Übergabe der fast 8.000 Petitionsunterschriften im Landtag

    Am 28. Mai 2015 fand die Übergabe der 7.848 Unterschriften zur Petition "Gesund leben ohne Verkehrslärm! Wir für Sachsen." an den Präsidenten des Landtags, Herrn Dr. Rößler, und die Vorsitzende des Petitionsausschusses, Frau Lauterbach, statt. Neben Bürgermeistern nahmen auch zahlreiche Vertreter der in der Lärmallianz vertretenen Bürgerinitiativen teil. Für die BiW war unsere Bürgermeisterkandidatin, Frau Dr. Wällnitz, im Landtag.
    Herr Krebs, Sprecher der Lärmallianz, erläuterte das Anliegen der Petition und bat um parteiübergreifende Unterstützung im Kampf insbesondere gegen Schienen- und Straßenlärm.
    Hier die "Petition kurz und bündig":

    Forderungen allgemein

    1. unverzügliche Durchführung der Lärmkartierung als Grundlage für Lärmaktionspläne (Umsetzung EU-Vorgabe)
    2. Beauftragung von Gutachten zur Verkehrslärmentwicklung auf Basis der prognostizierten Verkehrsentwicklung durch den Freistaat Sachsen
    3. Verbesserung der Gesetze zum Schutz der Bürger vor Verkehrslärm
    4. Betrachtung von Verkehrslärm als Gesamtlärm
    5. Rechtsanspruch auf Lärmschutz und -vorsorge bei Bestandsstrecken
    6. Förderung und Errichtung von Schallschutzwänden durch den Freistaat Sachsen
    7. Überarbeitung der 16. BImschV unter Einbeziehung von Bestandsstrecken

    Forderungen Straßenlärm

    1. Einsatz von Flüsterasphalt
    2. regulierende Maßnahmen für LKW-Durchgangsverkehr

    Forderungen Schienenlärm durch Güterzüge

    Errichtung von Mess-Stationen (Lärmmonitoring) an den verkehrsreichsten Strecken zur Überprüfung der Lärm- und Verkehrsentwicklung durch den Freistaat Sachsen

    Nochmals vielen Dank an alle Weinböhlaerinnen und Weinböhlaer für die aktive Beteiligung!

    Gegen Bahn- und Straßenlärm auch in Weinböhla!

    Die BiW e. V. als Mitglied der Lärmschutzallianz unterstützt aktiv die Petition zur Vermeidung von Straßen- und Bahnlärm. Die Aktion läuft seit November 2014 und es wurden bis zum 3. Februar bereits 2.440 Unterstützer der Petition "Gesund leben ohne Verkehrslärm. Wir für Sachsen" gezählt - 849 Unterstützer aus Coswig, 461 aus Radebeul und 366 aus Weinböhla. Dafür bedanken wir uns schon jetzt bei allen Unterzeichnern!
    Der Aufruf zur Teilnahme an dieser Petition wurde durch das Aufhängen von Plakaten in Weinböhla im Januar nochmals untermauert. Neben drei weiteren Mitgliedern der BiW unterstützte Frau Dr. Wällnitz, welche die BiW e. V. in der Lärmschutzallianz vertritt und u. a. weitere Maßnahmen gegen Straßen- und Bahnlärm in Weinböhla und Niederau initiiert.
    Die Lärmschutzallianz weitet ihre Aktionen nun auch auf Dresden aus. Nur gemeinsam kann man etwas erreichen. Es genügt nicht, nur gegen etwas zu sein, sondern man muss auch "tun". Die Bürgerinitiativen zeigen, wie man Politik bewegen kann.


    Fotos (von links nach rechts): Frau Grumbach, Frau Dr. Wällnitz und Herr Kunze beim Plakatieren in Weinböhla


    BildArchiv

    Hier finden Sie die Beiträge der BiW-Veröffentlichungen der Jahre 2011 bis 2014.

    Kalenderjahr 2014                               Das Jahresarchiv 2014 finden Sie hier.
    TERMIN Inhalt
    02.12.2014 Wahl des Vorstandes und Bericht über die Vereinsarbeit.
    03.11.2014 BiW öffnet drittes Türchen im Weinböhlaer Adventskalender.
    22.09.2014 Mitgliederversammlung: Jahresabschluss WAW, Ordnung und Sicherheit im Ort - u. a. Parksituation und Zustand der Gehwege.
    23.09.2013 Mitgliederversammlung: Jahresabschluss Zentralgasthof, Flächennutzungsplan, Tonnagebegrenzung Hauptstraße.
    Mai 2014 Aufruf zur Nutzung des Bahn-O-Mat, um sich über die Positionen der Parteien zum Verkehrslärm in Vorbereitung auf die Landtagswahl zu informieren.
    08.05.2014 Bürgersprechstunde in Vorbereitung auf die Gemeinderatswahl.
    24.02.2014 Treff mit der BI Bahnemission Elbtal e. V. zu einem Sondierungsgespräch für eine eventuelle Zusammenarbeit zum Thema verkehrslärm.
    15.01.2014 Aufruf zur Unterstützung der Online-Petition der BI Stille Schiene Hockenheim e.V.
    Kalenderjahr 2013                               Das Jahresarchiv 2013 finden Sie hier.
    TERMIN Inhalt
    03.12.2013 BiW öffnet drittes Türchen im Weinböhlaer Adventskalender.
    04.11.2013 Mitgliederversammlung: Jahresabschluss Zentralgasthof, Abwassersatzung, kostenfreie Laubsammlung.
    23.09.2013 Mitgliederversammlung: Jahresabschluss Zentralgasthof, Flächennutzungsplan, Tonnagebegrenzung Hauptstraße.
    17.08.2013 Herzlichen Glükwunsch zum 80. Geburtstag des langjährigem Vorstands- und Gründungsmitgliedes Otto Neumann!
    17.06.2013 Mitgliederversammlung: Spendenaktion Lichtblick und Vorbereitung der Kommunalwahl.
    Elbehochwasser 2013 Aktive Unterstützung in Brockwitz und Coswig durch unseren stellvertretenden Vorsitzenden Otto Neumann beim Sandsäckefüllen.
    22.04 2013 Kritik an der Lesbarkeit der Bebauungspläne im Amtsblatt, Haushaltsplan 2013.

    Kalenderjahr 2012                               Das Jahresarchiv 2012 finden Sie hier.
    TERMIN Inhalt
    22.11.2012 Nachruf für unser langjähriges Mitglied Herrn Ludwig Heine
    23.10.2012 Leserbrief an die Sächsische Zeitung zur Erhöhung der Sitzungsgelder der Gemeinderäte auf 280 %.
    15.10.2012 Mitgliederversammlung: Diskussion zu Ergebnissen der Wirtschaftsprüfung des Zentralgasthofes und zur - aus Sicht der Mitglieder - unangemessenen Erhöhung der Sitzungsgelder für Gemeinderäte. Beschluss zur Unterstützung der Aktion Lichtblick der SZ.
    25.06.2012 Mitgliederversammlung: Diskussion der Verkehrssituation am alten Bahnübergang Sachsenstraße sowie der Baumaßnahmen der Deutschen Bahn AG.
    16.04.2012 Mitgliederversammlung: Diskussion der Gefährdung des Status der Gemeinde als Erholungsort, u. a. Forderung der Einschränkung des Schwerlastverkehrs.
    09.04.2012 Wir gratulieren unserem langjährigen Mitglied, Ursula Mößlinger zum 75. Geburtstag.

    Kalenderjahr 2011                               Das Jahresarchiv 2011 finden Sie hier.
    TERMIN Inhalt
    07.12.2011 Wir gratulieren der Bürgerinitiative Bahnemission-Elbtal zur Vereinsgründung.
    13.11.2011 3. Demo der Bürgerinitiative bahnemission-elbtal in der Börse Coswig.
    01.11.2011 Mitgliederversammlung: Information des Vorstandes, dass der Petition der BiW zum Erhalt des Polizeireviers in Coswig nicht abgeholfen werden konnte.
    10.10.2011 2. Lärmdemo der Coswiger Bürgerinitiative gegen Bahnlärm unter aktiver Beteiligung der BiW. Laut Bericht der Sächsischen Zeitung am 11.10. erreichte unsere Vorsitzende, Cornelia Fiedler, mit ihrer engagierten Rede die Herzen der Demonstranten: "Unser Protest richtet sich an die Deutsche Bahn - sie ist kein Staat im Staate!"
    12.09.2011 BiW unterstützt Coswiger Bürgerinitiative gegen Bahnlärm - erste Demo in Coswig!
    20.06.2011 In diesem Jahr war durch den bisherigen Vorstand ein "Führungswechsel" angedacht. Den Mitgliedern wurde bereits in der vorangegangenen Mitgliederversammlung der Wahlvorschlag unterbreitet, Frau Fiedler als neue Vorsitzende einzusetzen.
    14.02.2011 In der Gemeinderatssitzung am 9. Februar 2011 wurden u. a. auch die neuen Wassergebühren beschlossen. Dabei war allen klar, dass nach 10 Jahren konstanter Gebühren eine Erhöhung nicht zu verhindern war. Die Frage war also die Art, wie die Kosten verteilt werden. Dabei gab es zwei Ansätze, die beide in gleichem Maße die gebührenfähigen Kosten des Eigenbetriebes WAW decken. Wir halten den Vorschlag der Verwaltung, welcher Großverbraucher und Gewerbe schont und Eigenheimbesitzer dafür stärker belastet, für sozial unausgewogen und nicht im Sinne der Gebührengerechtigkeit! Leider konnten wir uns in der Abstimmung nicht gegen die Mehrheit der Fraktionen CDU (mit einer Ausnahme), PDS und SPD durchsetzen.
    17.01.2011 Die BiW ist sehr besorgt über die mögliche Schließung des Polizeireviers Coswig und versucht diese mit einer Petition an den Sächsischen Landtag zu verhindern.