Bürgerinitiative Weinböhla e. V.

Aktuelles

11.08.2017

Podiumsdiskussion mit Bundestagsabgeordneten zur Thematik Verkehrslärm am 26. August im Zentralgasthof
Weitere Informationen

07.07.2017

Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Lärmaktionsplanung gestartet. Wenn auch Sie vom Bahnlärm betroffen sind, dann beteiligen Sie sich bitte!
Weitere Informationen

10.06.2017

Erste Lärmschutzkonferenz in Sachsen! Ein Fazit aus Sicht der BiW e. V. finden Sie HIER.

23.05.2017

Stellungnahme der BiW e. V. zur MU Elbtal in Vorbereitung auf den Vororttermin mit MdB Dr. de Maiziére
Weitere Informationen

18.05.2017

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern unseres Fotorätsels!
Weitere Informationen

27.04.2017

Aktuelles zur Machbarkeitsuntersuchung Bahnlärm
Weitere Informationen

09.04.2017

Gratulation zum 80. Geburtstag unseres Gründungsmitgliedes Ursula Mößlinger!
Weitere Informationen

17.02.2017

Stellungnahme der BiW-Ge­meinderäte zum 3. Entwurf des Flächennutzungsplanes
Weitere Informationen

15.02.2017

Wie gut kennen Sie Weinböhla? Unser Fotorätsel auf dem aktuellen Flyer in der Weinböhla-Information
Weitere Informationen

22.12.2016

Aktuelle Schreiben zur MU Elbtal und Bearbeitung Sammelpetition im Bundestag
Weitere Informationen

Impressum

Bürgerinitiative Weinböhla e. V.
Vorstandsvorsitzende:
Cornelia Fiedler
Spitzgrundstraße 55
01689 Weinböhla


Internetpräsenz:
Jörg Seymer, Elke Wällnitz

Fotos: U. Schwendt, E. Wällnitz

Aktualisierung: 12.11.2014

BildArchiv 2015

Arbeitsschwerpunkte ab 2016

Neben den Informationen zur letzten Gemeinderatssitzung am 23. September und zur Tagesordnung der nächsten Sitzung am 28. Oktober wurde in der letzten Mitgliederversammlung des Jahres 2015 am 26. Oktober die Bürgermeisterwahl ausgewertet, insbesondere hinsichtlich der zukünftigen Arbeitsschwerpunkte der Bürgerinitiative BiW e. V. Die Vorsitzende sieht den Wahlkampf und die Unterstützung der Lärmallianz ganz besonders in diesem Jahr in engem Zusammenhang. Als in personell eher kleiner Besetzung bringt uns die Zusammenarbeit mit der BI Bahnemission-Elbtal e. V. voran und gemeinsam können wir den lärmgeplagten Weinböhlaern helfen, die in dieser Angelegenheit keinen weiteren Ansprechpartner im Ort haben.
Im Ergebnis der Diskussion zeigt sich, dass die BiW e. V. in den nächsten Jahren Ansprechpartner für die Bürger zu folgenden wichtigen Schwerpunktthemen sein wird:

  1. Entwicklung eines vernünftigen Verkehrskonzeptes für die Gemeinde, einschließlich Engagement gegen Verkehrslärm
  2. Erstellung des neuen Flächennutzungsplanes
  3. Kommunalabgaben, insbesondere die Problematik Gebühren im Sanierungsgebiet
  4. Integration von Asylbewerbern mit Bleiberecht in das Gemeindeleben und bei Problemen in der Asylpolitik allgemein
  5. Kooperation mit anderen Vereinen

Wir denken, dass unsere Bürger insbesondere bei diesen Themen Rat und Hilfe suchen.
Die Gemeinderäte der BiW wollen sich vorrangig diesen Themen widmen.
Deshalb soll die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt und im Jahr 2016 ein neues System der Mitgliedschaft eingeführt werden.
Die Kommunikation mit allen Bürgerinnen und Bürgern ist wichtigste Grundvoraussetzung bei der Lösung kommunalpolitischer Probleme, welche entscheidend zur Weiterentwicklung unserer Gemeinde beiträgt.

Wir distanzieren uns vom Fackel- und Laternenumzug in Weinböhla!

Auf einem Plakat in der nähe des EDEKA-Marktes in Weinböhla rief die "Bürgerinitiative zum Fackel- und Laternenumzug am Freitag-Abend auf". Wir als Bürgerinitiative Weinböhla e. V. distanzieren uns ausdrücklich sowohl von diesem Plakat (s. Foto) als auch von dem Fackel- und Laternenumzug. Wir erwarten, dass sich die Initiatoren solcher Veranstaltungen auf ihren Plakaten auch eindeutig zu erkennen geben. Eine "Bürgerinitiative" als solche gibt es in Weinböhla nicht! Morgen soll der nächste unsägliche "Fackelzug" gegen Asylmissbrauch statt finden. Wir rufen alle Weinböhlaerinnen und Weinböhlaer auf, sich der Initiative "Weinböhla hilft!" anzuschließen und Freitag Abend wieder gegen 18:30 Uhr am Kirchplatz mit Kerzen ein Zeichen für Frieden, Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe zu setzen!

Postkartenaktion in Sachen Bahnlärm

Die BI Weinböhla (BiW) setzt sich gemeinsam mit der BI Bahnemission-Elbtal e. V. und der BI Stille Schiene Hockenheim e. V. (BISS) im Rahmen einer kreativen Postkartenaktion gegen die Bevormundung des Bundesverkehrsministeriums durch die EU ein. Die neue EU-Kommissarin Violeta Bulc hat sich an Bundesverkehrsminister Dobrindt gewandt und ihn vor einem Alleingang für das Fahrverbot von lauten Güterzügen gewarnt. Rein rechtlich seien Fahrverbote sowohl nach deutschem Recht als auch nach EU-Recht möglich, wie der Passauer Rechtswissenschaftler Prof. Urs Kramer kürzlich in einem Gutachten bestätigte. Darüber hinaus können die Mitgliedstaaten eigenständig regulierende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung einleiten, solange diese für alle gleichermaßen gelten. Nach jahrelangem, zähem Ringen der Bürgerinitiativen hat sich erstmals eine Bundesregierung für die Durchsetzung ordnungspolitischer Maßnahmen bekannt. Bis 2016 soll die Hälfte aller in Deutschland verkehrenden Güterwaggons umgerüstet sein und ab 2020 darf kein Güterwaggon mehr mit Graugussbremsen fahren.
Die BI Bahnemission-Elbtal e. V., die BI Weinböhla (BiW) und die BI Stille Schiene Hockenheim e. V. (BISS) vertreten die Auffassung, dass die EU kein Recht hat in die Regelungen unseres Landes zur Senkung des Bahnlärms einzugreifen.

Deshalb erhielten Anfang November alle Abgeordneten des EU-Parlaments und des Bundestages die in der Abbildung dargestellte Postkarte mit folgendem Text:

"Sehr geehrte(r) Abgeordnete(r),
liegt Ihnen eine starke Wirtschaft und das gesundheitliche Wohl aller Europäer am Herzen? Uns Europäern ist es wichtig, dass alle Bürger in Europa eine gesunde Zukunft haben. Von zentraler Bedeutung ist dabei eine gesunde Verkehrspolitik. Daher unterstützen wir die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene.
In den letzten Jahren hat daher der Verkehr auf der Schiene stark zugenommen. Leider fahren immer noch zu viele veraltete und lärmende Güterzüge. Diese machen Millionen von Menschen krank. Die WHO bestätigt: Durch krankmachenden Lärm fehlen der europäischen Wirtschaft jedes Jahr 2,2 Millionen Arbeitstage. Diese führen zu erheblichen Kosten in den Unternehmen und Sozialsystemen.
Die Schweiz und Deutschland haben dieses Problem erkannt. Ab 2020 sollen keine lauten Güterzüge mehr in diesen beiden Ländern fahren. Dies wird von den seit Jahrzehnten lärmgeplagten Bürgern begrüßt. Jetzt fordert die EU-Kommissarin Bulc den deutschen Verkehrsminister auf, diese Regelung zu verschieben. Uns ist es wichtig, dass Europa gemeinsam vorangeht. Doch jedes ungenutzte Jahr schwächt die Bürger – schwächt die Wirtschaft – schwächt Europa. Bitte setzen Sie sich für die Gesundheit aller lärmgeplagten Europäer ab 2020 ein.

Bürgerinitiative Bahnemission-Elbtal e. V."
(Copyright Postkarte: kuzma - 123rf.com und picsfive - 123rf.com; Dank an die BI Bahnemission-Elbtal e. V. für die Initiative und Umsetzung dieser Aktion!)

2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes

Die Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamt (EBA) betrifft auch unsere Gemeinde. Wir als Bürgerinitiative Weinböhla e.V. haben im Namen der 656 Unterzeichner der Onlinepetition "Gesund leben ohne Verkehrslärm! Wir für Sachsen." an der 1. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung im Frühjahr teilgenommen. Darüber hinaus nutzten 59 Weinböhlaer die Möglichkeit, den Online-Fragebogen direkt auszufüllen. Die Ergebnisse der 1. Phase liegen nunmehr vor und stehen zusammengefasst HIER zur Verfügung. Für zwei der drei Bahnstrecken durch Weinböhla wurde im Ergebnis der Lärmkartierung die Priorität von 1,39 bzw. 0,93 ermittelt. Je größer diese Zahl, umso größer die Chance für die Umsetzung von Lärmminderungsmaßnahmen im Rahmen der freiwilligen Lärmsanierung.

Vergleicht man die Weinböhlaer Werte mit denen für Coswig und Niederau sowie dem größtmöglichen Wert von 5,42 so braucht es weiterhin viel Engagement! Denn die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung zeigen, dass die Weinböhlaer ebenso vom Bahnlärm betroffen sind, wie die Coswiger. Auch wenn es das Ergebnis des Eisenbahn-Bundesamtes leider so nicht widerspiegelt.
Deshalb bitten wir unsere Einwohner, auch an der 2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung mitzumachen. Dies ist bis zum 15. Dezember 2015 – wieder online unter der Homepage des EBA – möglich. Alternativ können Sie den ausgefüllten Fragebogen auch per Post oder Fax an die Redaktion Lärmaktionsplanung schicken. Wir hoffen darauf, dass die Gemeinde den Fragebogen mit der nächsten Weinböhla-Information zur Vefügung stellt.
Gern stellen wir Ihnen den Fragebogen in Papierform am 8. Dezember 2015 zur Verfügung, helfen Ihnen auch beim Ausfüllen und beantworten Ihre Fragen. Dafür stehen Ihnen an diesem Tag, ab 16:30 Uhr, im Rathaus/Seitengebäude 1. OG, Mitglieder unserer Bürgerinitiative zur Verfügung.

Zum Thema "Waldhotel"

In den vergangenen Jahren wurden erhebliche Ausgaben für Bildung und Sport sowie für die Schaffung einer leistungsfähigen Infrastruktur getätigt.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen! 
Dass das Elblandhotel durch "advita" für die Senioren- und Behindertenbetreuung umgenutzt werden konnte, war ein echter Glücksfall, doch diese Kapazität deckt eben nicht den Bedarf. Verschiedene Anfragen und Absichtserklärungen von entsprechenden Unternehmen, in Weinböhla weitere Möglichkeiten für altersgerechtes Wohnen zu schaffen, wurden jedoch trotz Zustimmung der Gemeinde Weinböhla aus verschiedenen Gründen leider nicht realisiert. Deshalb fand der Vorschlag des Bürgermeisters, nicht nur im Gemeinderat, sondern auch unter den BiW-Mitgliedern, von Anfang an große Zustimmung, mit dem Besitzer des Waldhotels überein zu kommen, damit das Waldhotel für altersgerechtes Wohnen genutzt werden kann. Diesem Vorschlag wurde in der Gemeinderatssitzung am 23.09.2015 mehrheitlich zugestimmt.

Die Bürgerinitiative Weinböhla e. V. war sehr schockiert, dass der Kreistag des Landkreises Meißen den Vorschlag der Gemeinde Weinböhla nicht mitgetragen hat, mit der Erweiterung der bereits vorhandenen Asylunterkunft am Querweg in Weinböhla weitere Kapazitäten zu schaffen, um damit das Waldhotel der Nutzung für Senioren zum betreuten Wohnen zuführen zu können.
Wir haben deshalb jede Fraktion des Kreistages in Form eines Schreibens um Akzeptanz und Unterstützung des vom Bürgermeister vorgeschlagenen Weges gebeten, welcher von den meisten Gemeinderäten Weinböhla's unterstützt wurde. (Link zum Schreiben)
Leider zeigte sich bei der Abstimmung im Kreistag, dass weder unser Appell, noch ein entsprechender Änderungsantrag der CDU-Kreistagsfraktion die erforderliche Mehrheit fanden.
Von den anonymen Anschuldigungen gegen den stellvertretenden Bürgermeister Herrn Arnold distanzieren wir uns ausdrücklich.

Epilog: Lange ist es her - ca. 16 Jahre: Als die BiW sich dafür einsetzte, die zum Teil existenzgefährdenden Abwasserbeiträge von den Bürgern abzuwenden, wäre es unsinnig gewesen, diese rigoros abzulehnen und gleichzeitig zu fordern, dass die bestehenden niedrigeren Gebühren beibehalten werden! Mit solchen Ideen - ohne jeglichen wirtschaftlichen Sachverstand - hätte keine Lösung gefunden werden können. Wem nützt es, jegliche Alternativvorschläge abzulehnen?

Weinböhlas Künstler sind nicht willkommen!

zum Leserbrief von Herrn Dr. Friedrich Richter am 08.06.2015 in der SZ


Mit zeitlicher Verzögerung und nach vielen Gesprächen mit Weinböhlaer Bürgern zum Thema Künstlermarkt möchte auch ich mich dazu äußern.
Niemand kann verstehen, was aus unserem schönen montmartreähnlichen Künstlermarkt geworden ist. Ich selbst war sehr verblüfft, dass ich in diesem Jahr vor verschlossenem Tor des Keulschen Hofes stand, dessen Inhaberin den Künstlermarkt seinerzeit mit ins Leben gerufen hatte. Mit wundervollen Ideen, viel Liebe und übergroßem Engagement wurde dieser Markt jedesmal organisiert. Auch ‚Freizeit-Künstlern‘ bot man eine Plattform, es war auch sicher so gewollt, dass sich Laienkünstler neben ‚großer Kunst‘ präsentieren können. Alle hatten Spaß und die Besucher dieses Marktes konnten neben ‚Kunst bestaunen‘ auch mal an flohmarktähnlichen Ständen stöbern. Es gab von Allem etwas! Von Nah und Fern reisten Besucher an, für viele war der Künstlermarkt Anfang Juni ein fester Termin im Kalender eines jeden Jahres. Das besondere Flair reizte! Viele wahre Künstler hatten sicher kein Problem, ihre wirklich tollen Werke neben denen der Laien auszustellen und mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, vielleicht auch bei einem schönen Glas Wein.

Die Eröffnungsrede zum Künstlermarkt in diesem Jahr von Herrn Thomas Gerlach (?), welche er im Zentralgasthof hielt (!) und die man im Internet nachlesen kann, ließ mich zu der Erkenntnis kommen, was letzten Endes zur ‚Verstümmelung‘ unseres schönen Künstlermarktes geführt haben könnte.
Der Fest- und Heimatverein Weinböhla hat es lt. Herrn Gerlach übernommen, die Nähe zur Kunst "zu kultivieren und dem Künstlermarkt einen eigenen Charakter aufzuprägen" und "Die meisten freilich sind doch eher an Freibier und Bockwurscht interessiert, als an Picasso oder Manfred Beyer".
Was will uns der Künstler damit sagen? Wir Weinböhlaer – eine Spezies von bockwurstessenden Kunstbanausen?
In Radebeul gibt es einen Grafikmarkt, Meißen hat sein Kunstfest – alle Events haben ihre ganz spezielle Atmosphäre. Uns in Weinböhla will man jetzt zeigen, wie es besser gehen kann. Ich bin gespannt, wie viele sich im nächsten Jahr die ‚hohe Kunst‘, dann wahrscheinlich nur noch im Zenti, anschauen wollen!
Es wäre schade, wenn eine schöne Tradition – von der unser Erholungsort nun einmal auch lebt – stirbt.
Cornelia Fiedler


Antwortschreiben des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA)

Mit Schreiben vom 9. Juli 2015 des EBA erhielten wir folgende Antwort:
"Wir versuchen die Stellungnahme der Bürgerinitiative Weinböhla e. V. im ersten Entwurf des Lärmaktionsplans, der voraussichtlich im Laufe dieses Jahres veröffentlicht wird, zu berücksichtigen. ... Ziel des Pilot-Lärmaktionsplans ist es, als Planungsinstrument den Ist-Zustand erstmalig bundesweit zu dokumentieren. So erhalten die Entscheidungsträger einen exakteren Überblick über die bestehende Lärmbelastung, als dies bisher der Fall ist. Der reguläre Einstieg in die Lärmaktionsplanung erfolgt mit der ersten vom EBA gesetzlich geforderten Lärmaktionsplanung, für das Jahr 2018."     Wir bleiben dran!

Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes

Die Öffentlichkeitsbeteiligung zur Lärmaktionsplanung ist abgeschlossen. Wir danken allen Weinböhlaerinnen und Weinböhlaern, die sich daran beteiligt haben. Auf Initiative der BiW-Gemeinderäte Frau Fiedler und Frau Grumbach hat auch unser Bürgermeister mit Schreiben vom 8. Juni an das Eisenbahn-Bundesamt die besonders hohe, aus dem Eisenbahn-Verkehrslärm resultierende Lärmbetroffenheit ausführlich begründet.
Auch wir, die BiW, haben uns als Verein an dem Verfahren beteiligt. In unserer Gemeinde leben mit 36,4 % Einwohnern über 60 Jahren sehr viele ältere Bürger. Für diese stellt die Online-Befragung ebenso wie für jüngere Einwohner ohne Internetzugang ein Hindernis dar. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn die Gemeindeverwaltung für diese Bürger die Möglichkeit zur persönlichen Teilnahme geschaffen hätte.
Wir haben im Namen der 656 Lärmbetroffenen, die sich an der Peition der Lärmallianz Sachsen beteiligten, die Antworten der Online-Befragung an das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) gesandt. Das Schreiben können Sie hier als pdf-Dokument herunterladen.
Auf der Internetseite des EBA kann die aktuelle Lärmkarte für Weinböhla eingesehen werden

Bürgermeister im 1. Wahlgang gewählt

Die BiW e. V. gratuliert Herrn Zenker zur Wahl als Bürgermeister von Weinböhla und wünscht ihm für die siebenjährige Amtszeit viel Erfolg!
Dank auch an unsere Kandidatin, Frau Dr. Wällnitz, die mit 19,7 % den zweiten Platz der BiW e. V. in der Kommunalpolitik erfolgreich verteidigen konnte. Vergleicht man die Wahlergebnisse mit denen zur Gemeinderatswahl im vorigen Jahr, so konnte die BiW e. V. ihren Stimmenanteil um 3,3 % erhöhen: Zur Gemeinderatswahl 2014 erreichten die Kandidaten der gemeinsamen Liste BiW e. V. und VVEW einen Stimmenanteil von 20,0 %, wobei 16,4 % auf die neun Kandidaten der BiW e. V. entfallen.

Ein Wermutstropfen bleibt die geringe Wahlbeteiligung. Auch wenn 59,6 % der Wahlbeteiligten ihr Wahlrecht wahrgenommen haben, so stellen die Nichtwähler mit 40,4 % leider die Mehrheit gegenüber den 31,8 % der Stimmen von Herrn Zenker (bezogen auf alle Wahlbeteiligten). Wir hoffen, dass es uns gemeinsam mit dem neuen Bürgermeister im Gemeinderat gelingen wird, die Bürgerbeteiligung zu stärken und damit auch die Wahlbeteiligung.
Ihre Cornelia Fiedler

Damit Weinböhla Erholungsort bleibt ...

Der Bürgermeister hat die BiW informiert, dass sich bis zum 30. Juni 2015 (Termin wurde verlängert) vom Bahnlärm betroffene Bürgerinnen und Bürger am öffentlichen Beteiligungsprozess zur Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes zu ihrer persönlichen Lärmsituation äußern können.
Dies ist - leider ausschließlich - unter der Internetadresse http://www.laermaktionsplanung-schiene.de möglich.
Sie können sich hier die von der BI Bahnemission Elbtal e. V. zur Verfügung gestellte Ausfüllhilfe herunter laden.

Es ist wichtig, dass auch möglichst viele Weinböhlaerinnen und Weinböhlaer über diesen Weg ihre Rückmeldung zur Belästigung durch den Schienenlärm geben. Damit kann gegenüber den Verantwortungsträgern beim Bund der dringende Handlungsbedarf entlang der Haupteisenbahnstrecke Dresden - Berlin im Ortsbereich Weinböhla sehr deutlich klar gemacht werden.
Helfen Sie mit, dass Weinböhla in die Lärmaktionsplanung der Bahn aufgenommen wird!
Unabhängig davon richtet sich die Petition "Gesund leben ohne Verkehrslärm! Wir für Sachsen." an den Sächsischen Landtag und damit die Landespolitiker. Danke für die aktive Beteiligung!


28.05.2015: Übergabe der fast 8.000 Petitionsunterschriften im Landtag

Am 28. Mai 2015 fand die Übergabe der 7.848 Unterschriften zur Petition "Gesund leben ohne Verkehrslärm! Wir für Sachsen." an den Präsidenten des Landtags, Herrn Dr. Rößler, und die Vorsitzende des Petitionsausschusses, Frau Lauterbach, statt. Neben Bürgermeistern nahmen auch zahlreiche Vertreter der in der Lärmallianz vertretenen Bürgerinitiativen teil. Für die BiW war unsere Bürgermeisterkandidatin, Frau Dr. Wällnitz, im Landtag.
Herr Krebs, Sprecher der Lärmallianz, erläuterte das Anliegen der Petition und bat um parteiübergreifende Unterstützung im Kampf insbesondere gegen Schienen- und Straßenlärm.
Hier die "Petition kurz und bündig":

Forderungen allgemein

  1. unverzügliche Durchführung der Lärmkartierung als Grundlage für Lärmaktionspläne (Umsetzung EU-Vorgabe)
  2. Beauftragung von Gutachten zur Verkehrslärmentwicklung auf Basis der prognostizierten Verkehrsentwicklung durch den Freistaat Sachsen
  3. Verbesserung der Gesetze zum Schutz der Bürger vor Verkehrslärm
  4. Betrachtung von Verkehrslärm als Gesamtlärm
  5. Rechtsanspruch auf Lärmschutz und -vorsorge bei Bestandsstrecken
  6. Förderung und Errichtung von Schallschutzwänden durch den Freistaat Sachsen
  7. Überarbeitung der 16. BImschV unter Einbeziehung von Bestandsstrecken

Forderungen Straßenlärm

  1. Einsatz von Flüsterasphalt
  2. regulierende Maßnahmen für LKW-Durchgangsverkehr

Forderungen Schienenlärm durch Güterzüge

Errichtung von Mess-Stationen (Lärmmonitoring) an den verkehrsreichsten Strecken zur Überprüfung der Lärm- und Verkehrsentwicklung durch den Freistaat Sachsen

Nochmals vielen Dank an alle Weinböhlaerinnen und Weinböhlaer für die aktive Beteiligung!

Gegen Bahn- und Straßenlärm auch in Weinböhla!

Die BiW e. V. als Mitglied der Lärmschutzallianz unterstützt aktiv die Petition zur Vermeidung von Straßen- und Bahnlärm. Die Aktion läuft seit November 2014 und es wurden bis zum 3. Februar bereits 2.440 Unterstützer der Petition "Gesund leben ohne Verkehrslärm. Wir für Sachsen" gezählt - 849 Unterstützer aus Coswig, 461 aus Radebeul und 366 aus Weinböhla. Dafür bedanken wir uns schon jetzt bei allen Unterzeichnern!
Der Aufruf zur Teilnahme an dieser Petition wurde durch das Aufhängen von Plakaten in Weinböhla im Januar nochmals untermauert. Neben drei weiteren Mitgliedern der BiW unterstützte Frau Dr. Wällnitz, welche die BiW e. V. in der Lärmschutzallianz vertritt und u. a. weitere Maßnahmen gegen Straßen- und Bahnlärm in Weinböhla und Niederau initiiert.
Die Lärmschutzallianz weitet ihre Aktionen nun auch auf Dresden aus. Nur gemeinsam kann man etwas erreichen. Es genügt nicht, nur gegen etwas zu sein, sondern man muss auch "tun". Die Bürgerinitiativen zeigen, wie man Politik bewegen kann.


Fotos (von links nach rechts): Frau Grumbach, Frau Dr. Wällnitz und Herr Kunze beim Plakatieren in Weinböhla

ZURÜCK zu Aktuelles